Ars nova
Zum 800. Todestag der Irene Maria von ByzanzDaniel Gloger, Countertenor
Urs Liska, Tasteninstrumente
Johannes Vogt, Laute
Referent: Karl-Heinz Fuchs

Foto: Astrid Ackermann
Schöne und berühmte Frauen zu besingen und ihnen Kompositionen zu widmen, gehört seit jeher zu den besten Gründen Musik zu machen. Wir wissen wenig über die Irene von Byzanz gewidmete Musik, nehmen ihren 800. Todestag aber zum Anlass um aus den letzten 800 Jahren Musikgeschichte, also aus der gesamten Geschichte mitteleuropäischer Kunstmusik, exemplarische Musikstücke vorzustellen.
Den Beginn markieren Mariengesänge von Magister Perotinus und Hildegard von Bingen, die so in den Kirchen des 12. Jahrhunderts erklungen sind. Dazu kommt höfische Musik der Barockzeit, zum Beispiel das berühmte Lamento d'Arianna von Monteverdi und Instrumentalmusik Johann Sebastian Bachs. Schließlich spannt das Konzert den Bogen bis zur neuesten Musik unserer Tage, in welcher die Normen, die Irenes Leben so sehr bestimmt haben, hinterfragt werden und die Einsamkeit des Menschen im neuen Licht erscheint.


