Konstantin Wecker mit Jo Barnikel
Alles das und mehr
Foto: Brigitte Kuehn
Seine Konzerte sind wie Liebesflüge, die einen oftmals bis tief in die Nacht hinein tragen. Seit nunmehr vierzig Jahren wird Konstantin Wecker für seine zärtliche Poesie und seine pure Kraft und Ausdauer auf der Bühne geliebt.
Genug ist auch 2008 nicht genug. Konstantin Wecker wird in diesem Jahr den Himmel gleichermaßen brennen lassen und den Vögeln übers Meer folgen. Doch noch ist er hier und so voller Kraft und Leben, dass man meinen könnte, er ist gerade einmal dreißig geworden und nicht sechzig. „Ich verspüre im Moment keine Lust mich zu verabschieden, eher ein Bedürfnis mich einzumischen“. Seine Lieder sind mit ihm reifer geworden. Jedoch nicht alt. Und noch immer spürt er diese unbändige Lust an der Improvisation, diesen Raum der Inspiration, in dem er sich auch Dank der „liebevollen Zustimmung“ seines treuen Publikums bewegen kann. Das sind und bleiben für ihn die schönsten Momente auf der Bühne. Und so wird er gemeinsam mit seinem „alter ego“ am Klavier, Jo Barnikel, seinen Liedern auch neue Gewänder überstreifen: „Natürlich kann es passieren, dass wir auch diese Lieder anders und neu interpretieren werden.“ Alles das und mehr - und manchmal eben bis tief in die Nacht.
«Wenn nicht Wecker, wer würde dann solch unverwechselbare und schöne Lieder schreiben?» (Frankfurter Rundschau)


