Berlin Comedian Harmonists
Veronika, der Lenz ist da
Eine Erfolgsstory hat sich wiederholt - 70 Jahre nach dem Original sind die Berlin Comedian Harmonists zu einem ebenso erfolgreichen Vokalsextett geworden. Auch ihre Geschichte begann mit großen Zweifeln. Im Jahr 1997 erlebten die legendären Comedian Harmonists in Berlin ein doppeltes Comeback: Gleichzeitig kamen sowohl der Film mit Meret und Ben Becker ins Kino als auch das Theaterstück von Franz Wittenbrinck auf die Bühne der Komödie am Kurfürstendamm. Gegen den Film mit seinen Stars und seiner Opulenz schien der Auftritt der sechs jungen und unbekannten Musiker hoffnungslos im Hintertreffen. Doch es kam anders: „Das Theater zieht die Live-Trumpfkarte. Den lebendigen Klang sticht nichts aus, und diese sechs Musiker werden bald auch Stars sein“, hieß es in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Heute ist dies eine Tatsache. Das Stück „Veronika, der Lenz ist da“ von Franz Wittenbrinck, mit dem Text von Gottfried Greiffenhagen, erzählt die Geschichte der Comedian Harmonists nach und lässt den Zuschauer mitbangen, ob es denn eine Erfolgsgeschichte werden wird. Nach einer entmutigenden Serie von Vorsingen findet der Bariton Harry Frommermann endlich in dem Bassisten Robert Biberti einen Gleichgesinnten, der ebenso auf die Musik der amerikanischen Gruppe „The Revellers“ abfährt. Als alle sechs zusammen sind, suchen sie nach Auftrittsmöglichkeiten. Einige Fehlstarts gehören dazu, bevor der Durchbruch auf den Berliner Revuebühnen gelingt. Doch dann geht es bald bis in die Philharmonie, wo Bruno Walter in der 2. Reihe gesichtet wird. Sie haben es geschafft! Ein neuer Gesangsstil ist geboren und für immer mit dem Namen der Comedian Harmonists verbunden.


