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Mittwoch, 25. Juli 2001, 20.30 Uhr, Stiftskirche Faurndau | Chor- und Orchesterkonzert | Te Deum laudamus

 Das Te Deum gehört liturgisch zu den ältesten überlieferten musikalischen Äußerungen der christlicher Zeit. Es ist in seiner Funktion ein Dank-, Lob- und Preisgesang. Zwei Kompositionen - ein textlicher Inhalt, beide Werke verbindet der gemeinsame lateinische Text und doch könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Mendelssohns achtstimmiges, nur mit Basso continuo begleitetes Chorwerk gehört zu seinen Frühwerken, in dem er sich stark von Händels Werk inspirieren ließ, es aber dennoch schaffte, seinem ganz eigenen Kompositionsstil treu zu bleiben. 
Es ist ein Werk der romanti-schen geistlichen Musik, das viel zu lange im Verborgenen blieb.
Ein großer Bogen wird zu Arvo Pärt und seiner Te Deum-Vertonung geschlagen. Pärts Musik ist geprägt von der Beschränkung auf radikal Einfaches, mit dem er aber komplexe Wirkungen und erstaunliche Resonanz beim Publikum erzielt. Sein Te Deum erinnert an die alte musikalische Verwendung des Textes, indem er einen Wechselgesang von monophonen und polyphonen Teilen komponiert. Seine Melodien sind stark von Elementen der gregoriani-schen Musik geprägt und verleihen dem Werk einen meditativen Charakter.