Eröffnungskonzert
Sonntag, 21. Juli, 20.30 Uhr, Schloßhof, Schloß Filseck
Ludwigsburger Blechbläserquintett
Vom Stadtpfeifer zum Hofmusikanten“
Zu dieser festlichen Eröffnung des diesjährigen Sommerfesti-vals werden die Ludwigsburger Sie in die Zeit des Barock ent-führen, eine Epoche, deren musikalische Vielseitigkeit uns sel-ten bewußt ist, und der die pauschale Bezeichnung „Barock-musik“ sicher nicht gerecht wird. Schließlich war es gerade das Nebeneinander von geistlicher und weltlicher Musik, von der Musik des städtischen Lebens und jener an Königs- und Fürstenhöfen, das zu den großartigsten Werken des Barock führte.
Um Ihnen diese Vielfalt zu illustrieren, finden sich auf dem Pro-gramm Werke unter anderem von Johann Sebastian Bach, Gottfried Reiche, Samuel Scheidt, Heinrich Schütz, Johann Pachelbel und Georg Philipp Telemann.
Das Ludwigsburger Blechbläserquintett (in der Besetzung: Hubertus v. Stackelberg u. Klaus-Ulrich Dann, Trompeten, Harald Domes, Horn, Matthias Jauß, Posaune und Andreas Simon, Tuba) ist seit Jahren international bekannt und erfolgreich – und bringt hier mit Matthias Jauß einen echten Uhinger in seine Heimat zurück.
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Kindermusical
Montag, 22. Juli, 15.00 & 20.30 Uhr, Schloßhof, Schloß Filseck
Knasterbax und Siebenschütz
Kinderchor der Jugendmusikschule Göppingen
Leitung: Katharina Weißenborn
Kinderchor der Reuschkirche und Projektchor
der Reusch-Grundschule
Leitung: Gerald Buß
und Band
In diesem lustigen Musical (nicht nur) für Kinder geht es um die alte, aber immer wieder spannende Geschichte von Räuber und Gendarm. Nur daß es, um die Dinge so richtig in Fahrt zu bringen, zu einem Rollentausch kommt, in dessen Folge der Räuber Knasterbax und der Polizist Siebenschütz aber erkennen müssen, daß das Leben des anderen gar nicht so bequem und angenehm ist, wie sie sich das eigentlich vorgestellt hatten.
Geschrieben wurde das Musical von Werner Schrader und Heinz Lemmermann. Die insgesamt etwa 80 aufführenden Kinder werden von einer Band (Klavier, Baß, Schlagzeug, Klarinette und Saxophon) begleitet, die das ganze so richtig in Stimmung bringt.
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Zum 100. Todesjahr A. Bruckners
Dienstag, 23. Juli, 20.30 Uhr, Stiftskirche in Faurndau
Anton Bruckner (1824 - 1896) - Messe in e-moll
A-cappella-Motetten
Kammerchor Capella Nova und Bläser
Leitung: Gerald Buß
Wir schreiben das hundertste Todesjahr des österreichischen Lehrers, Organisten und Komponisten Josef Anton Bruckner. Sowohl im Schaffen des Komponisten wie auch in der Musik des gesamten 19. Jahrhunderts bildet diese Messe für achtstimmigen Chor und Bläser eine Ausnahme. Bruckner verzichtete hier auf typisch romantische Ausdrucksmittel und symphonische Orchestrierung. Er bezog sich vielmehr auf die klare Chorpoly-phonie der alten Renaissancemeister - und schuf doch ein Werk voll Originalität und innerer Kraft.
Von ganz ähnlichem Geist sind die Bruckner’schen a-capella Motetten, von denen unter anderem Virga Jesse, Locus iste, Os justi und Christus factus est gesungen werden.
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Klavierkonzert
Mittwoch, 24. Juli, 20.30 Uhr, Schloßhof Schloß Filseck
Klavierduo Grau/Schumacher
Die beiden Pianisten Andreas Grau und Götz Schumacher waren schon im letzten Jahr bei „Musik auf Schloß Filseck“ zu hören, und wer bei diesem Konzert war (oder danach die Zeitung gelesen hat), weiß um die Virtuosität und das perfekte Zusammenspiel der dreißig Jahre jungen Pianisten, die seit über zehn Jahren im Duo auftreten. Aus ihrem umfangreichen Repertoire werden sie unter anderem Werke von Mozart und Chopin, aber auch von Milhaud und Debussy vorstellen.
Als besonderes Glanzlicht kommt Béla Bartóks Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug (Franz Bach und Katarzyna Mycka) zur Aufführung.
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Von 8 bis 88 Jahren
Donnerstag, 25. Juli, 15.00 & 20.30 Uhr, Schloßhof Schloß Filseck
Camille Saint-Saëns (1835 - 1921)
Karneval der Tiere
Für 2 Klaviere, Streicher, Bläser, Percussion und Sprecher
Einen Zoo gibt es auf Schloß Filseck natürlich nicht, aber was liegt eigentlich näher, als die Vielfalt der Tierwelt auch einmal mit den Mitteln der Musik darzustellen? Genau dies dachte sich wohl der französische Komponist Saint-Saëns, als er diesen musikalische Scherz erdachte. Bei den Ausführen-den (Leitung: Christian Römer) handelt es sich sämtlich um Künstler aus der Region, die den Karneval auf den verschiedensten Instrumen-ten zum Leben erwecken.
Damit man bei der ganzen Musik nicht die Übersicht verliert, hat sich einmal ein gewisser Herr von Bülow (alias Loriot) zu dem Werk eine richtige Geschichte ausgedacht, in der es vor Löwen, Elefanten, Mehlwürmern und Dinosauriern nur so wimmelt und die wir Ihnen keinesfalls vorenthalten wollen (Sprecher: Wolfgang Klein). Als Auftakt gibt Jasmin Kolberg aus Uhingen eine Performance auf Perkussionsinstrumenten.
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Musik oder Wurst
Freitag, 26. Juli, 20.30 Uhr, Leutrum-Saal Schloß Filseck
Erik Satie (1866 - 1925)
„ Eine Note ist eine Note“
Silke Kaiser, Sopran
Annegret Müller, Sprechstimme
Klaus Feßmann, Klavier
Was sollen wir erwarten von einem Konzert, in dessen Mittelpunkt ein Komponist steht, der auf den Vorwurf hin, seine Werke hätten keine Form, ein Stück „in der Form einer Birne“ komponierte?
Erik Satie, Zeitgenosse Debussys, gilt auch heute noch als der große Exzentriker, als ein musikalischer Surrealist. Wir dürfen gespannt sein, wie uns die drei Künstler Silke Kaiser (Gesang), Annegret Müller (Sprecherin) und Klaus Feßmann (Klavier) das Werk dieses bizarren Menschen nahebringen. Die Presse-stimmen jedenfalls versprechen einen geistreichen, witzigen, schillernden und nie langweiligen Konzertabend.
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Gitarre und Percussion
Samstag, 27. Juli, 20.30 Uhr, Schloßhof Schloß Filseck
Samba Urbano
Ahmed El-Salamouny, Gitarren
Dalma Lima, Percussion
Was würde zu einem lauen Sommerabend besser passen als der leichte Rhythmus und die selbstverständliche Virtuosität brasilianischer Gitarrenmusik? Während wir für die Qualität des Wetters nur begrenzt garantieren, tun wir dies für die Musik unbedingt. Die beiden Künstler Ahmed El-Salamouny (6- und 8-saitige Gitarre) und Dalma Lima (Percussion) spielen Kompositionen u.a. von Antonio Carlos Jobim, Garoto, Dilermando Reis und Paulinho da Viola, und wenn man auch vielleicht diese Namen nicht kennt, so darf man sich doch durch deren Klang auf diesen Abend einstimmen lassen.
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Matinéekonzert
Sonntag,28. Juli, 11.00 Uhr, Leutrum-Saal Schloß Filseck
Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“
Das einzige Matinée-Konzert des diesjährigen Sommerfestivals wird von Preisträgern des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ bestritten. Unter den Auftretenden sind Philipp Römer (Horn), der bereits in der Vorklasse bei Prof. Radovan Vlatkovi´can der Musikhochschule Stuttgart spielt, sowie Patrick Burkhardt (Violoncello). Auf dem Programm stehen Werke - u. a. von Camille Saint-Saëns, Gabriel Fauré und Henry Eccles - aus dem aktuellen Wettbewerbsprogramm.
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Abschlußkonzert
Sonntag, 28. Juli, 20.30 Uhr, Schloßhof, Schloß Filseck
W. A. Mozart (1756 - 1791)
Ouvertüre zu „Idomeneo“
L. v. Beethoven (1770 - 1827)
Klavierkonzert Nr 2 in B-Dur
Mario Kay Ocker, Klavier
M.- A. Charpentier (~1634 - 1704)
Te Deum
Pia Schäfer-Mayer, Sopran
Anette Wiedemann, Alt
Hans Tübinger, Tenor
Thomas Günzler, Baß
Kammerorchester Nota Cambiata
Kammerchor Capella Nova
Leitung: Gerald Buß
Großes Feuerwerk zum Abschluß
Großartige Orchester- und Chorwerke stehen auf dem Programm des diesjährigen Abschlußkonzerts: Mozarts Ouvertüre zu „Idomeneo“ bildet den Anfang des Programms, gefolgt von Beethovens Klavierkonzert Nr 2 in B-Dur, das, übrigens stark Mozart-bezogen, als das erste große Klavierkonzert Beethovens gelten darf. Den Klavierpart übernimmt wie im letzten Jahr bei dieser Gelegenheit der Pianist Mario Kay Ocker.
In der zweiten Programmhälfte erklingt das Te Deum für Chor und Orchester des französischen Komponisten Marc-Antoine Charpentier, der unter Ludwig XIV. einer der bedeutendsten Kirchenmusiker Frankreichs war. Uns ist er (meist unwissentlich) durch das Fernsehen bekannt: Just dem Te Deum ist nämlich die sogenannte Eurovisions-Melodie entnommen; und wer sich diese ins Gedächtnis ruft, dem ist auch klar, daß dieses Konzert durch ein prächtiges Feuerwerk seinen Abschluß finden muß.
